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Thema Familienstellen

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  Mögliche Fragestellungen bezüglich der Herkunftsfamilie
  Anleitung zur Erstellung eines Genogramms
  "Oelmann-Prozess" - was und für wen er ist
 
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Mögliche Fragestellungen zur Herkunftsfamilie

Wenn Sie sich mit Ihrer Herkunftsfamilie genauer auseinander setzen wollen, ist es nicht n ur sinnvoll, den Stammbaum zu betrachten, sondern auch zu eruieren, ob es schwere Schicksale in der "Galerie der Ahnen" gibt.

Hier eine Auswahl von Themen, welche diesbezüglich weiterhelfen können:

  • Was gibt es für schwere Schicksale in der Familie?
  • Wurde jemand aus der Familie ausgestossen?
  • Gibt es sogenannte "Schwarze Schafe"
  • Gibt es Abtreibungen, Aborte, Totgeburten, Tod der Mutter im Wochenbett?
  • Gibt es Täter in der Familie?
  • Gibt es Opfer von aussenstehenden Tätern?
  • Gibt es dramatisch Ereignisse (Unfälle, Krankheiten, Selbstmord, etc.)
  • Gibt es Ereignisse/Schicksale, die sich von Generation zu Generation wiederholen?
  • Wie war die Familie von Krieg betroffen (Flucht, Soldaten, Deserteure, Verschollene, etc.)
  • Gibt es "vererbte" Charaktermerkmale und Verhaltensmuster von Personen?
  • Gibt es spezielle Familienregeln, Vereinbarungen?
  • Gibt/gab es Geheimnisse?
  • Wer traf wichtige Entscheidungen für einen ganzen Clan?
  • Wie hat wer über andere Familienmitglieder gesprochen?
  • Wie wurde mit Geld umgegangen?
  • Wer hatte das letzte Wort?
  • Gab es Familienkrisen und wie wurde damit umgegangen?
  • Gab es Gewalt innerhalb der Familie?
  • und so weiter

Für die systematische Erfassung eignet sich auch ein Genogramm (s. Artikel weiter unten)


Beitrag von André & Anke Hintermann  www.2hintermann.ch

 

Anleitung zur Erstellung eines Genogramms

Hier möchten wir Ihnen die Anleitung zur Erstellung eines eigenen Genogramms anbieten.


Ein sogenanntes «Genogramm» ist eine grafische Darstellung von biologischen und juristischen Informationen über eine Familie und geht über einen herkömmlichen Familien-Stammbaum hinaus. Mit einem Genogramm können Sie die Geschichte Ihrer Familie - also die Geschichte Ihrer eigenen Wurzeln - systematisch dokumentieren. Es kann Ihnen bei verschiedenen à  Fragestellungen helfen, die Uebersicht zu behalten.

Das Dokument ist selbsterklärend aufgebaut und mit Beispielen versehen, es sollte also keine Schwierigkeiten bieten. Bei Fragen zögern Sie aber bitte nicht, uns zu kontaktieren, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Download (PDF-Datei) finden Sie hier

Beitrag von André & Anke Hintermann www.2hintermann.ch
 

 

Oelmann-Prozess

Der von Ingeborg Oelmann, Springe (D), entwickelte Prozess ist hauptsächlich ein Selbst-Erfahrungs-Prozess, ein Weg um sich besser kennen zu lernen und sich näher zu kommen.

Der Prozess wirkt befreiend und nutzt Probleme und Blockaden als Wegweiser hin zu Lösungen. In einer naturnahen, stimmungsvollen und komfortablen Umgebung lassen wir uns von Herzen leiten und arbeiten mit einer breiten Werkzeugpalette, unter vielem anderen auch mit Familien- und Systemaufstellungen nach Bert Hellinger.

Eine intensive Selbsterfahrungswoche also, welche Entwicklungs-Chancen bietet und in der Befreiendes geschehen kann. Entdecke Deine wahre Natur und Deine Ressourcen ! Am Oelmann-Prozess kann jeder Mensch teilnehmen, der das Bedürfnis zur Entwicklung hat.

Er bewährt sich auch in folgendem Zusammenhang: Oft leben wir nicht wirklich, weil wir Risiken fürchten, den Fort-Schritt nicht wagen und die in den Krisen liegenden Chancen nicht erkennen. Zwei Seiten derselben Medaille.

Dazu eine Kurzgeschichte von Bert Hellinger:

Das Wagnis. „Einer, der in alter Zeit in jenem Palast gefangen saß, in dem sich nach der Sage auch das Labyrinth befand, schlich oft an jenem dunklen Tor vorbei, von dem es hieß, es führe ins Verderben. Schon viele, hörte er, hätten mit Gewalt das Tor durchbrochen, doch keiner sei zurückgekehrt, und um so größer wurde unter den Zurückgebliebenen die Angst. Doch der Gefangene schaute sich das Tor genauer an. Dann, eines Nachts, als alle Wachen schliefen, brach er entschlossen durch das dunkle Tor ... und stand im Freien !“

Beitrag von Charles Olivier www.colibri-murten.ch